SPD Mauerpark: Mit drei Schritten aus der Wohnungskrise

Veröffentlicht am 10.01.2026 in Abteilung

SPD Mauerpark: Wohnen ist eine der sozialen Fragen in Berlin.

Wohnen ist eines der drängendsten Themen in Berlin, auch im Bezirk Pankow. Mietwucher, Zweckentfremdung von Wohnraum, Leerstand und stockende Bauvorhaben verdeutlichen die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt.

Die SPD Mauerpark und die Abteilung Pankow-Süd haben sich gemeinsam mit Mathias Schulz, Sprecher der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus für Stadtentwicklung und stellvertretender Landesvorsitzender der SPD Berlin, darüber ausgetauscht, welche Maßnahmen Berlin bereits ergreift, welche Projekte geplant sind und was darüber hinaus notwendig ist, um die Wohnkrise nachhaltig zu bewältigen.

Im Zentrum der sozialdemokratischen Wohnungspolitik steht der massive Neubau, insbesondere durch landeseigene und genossenschaftliche Wohnungsbauprojekte. Ergänzend setzt die SPD Berlin auf die Stärkung gemeinwohlorientierter Akteure wie kommunaler Wohnungsunternehmen und Genossenschaften, um dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Ebenso unverzichtbar ist ein konsequenter Mieterschutz mit klaren Regeln gegen überhöhte Mieten und ungerechtfertigte Mieterhöhungen. Dieser soll die Berlinerinnen und Berliner spürbar entlasten.

Die SPD-Fraktion im Bezirksparlament Pankow hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass das Melden von zweckentfremdetem Wohnraum, etwa bei lang andauerndem Leerstand, einfach und niedrigschwellig möglich ist. Ziel ist es, Spekulation mit Wohnraum wirksam zu unterbinden und den Druck zur Einhaltung des Zweckentfremdungsverbots zu erhöhen.

Für Hinweise auf mögliche Zweckentfremdung (z. B. Nutzung als Ferienwohnung, langer Leerstand, gewerbliche Nutzung etc.) gibt es ein entsprechendes Formular beim Bezirksamt Pankow.